
© Ian Kaler & Peeps Moun
Last Dance | And for the time being
19.07.2024
(20:00), 20.07.2024 (17:00 & 19:00) und 21.07.2024 (17:00) |
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Uferstudios Berlin - Studio 14
27.07.2024
(19:00) und 29.07.2024 (22;00) |
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ImPulsTanz @ >>
WUK - Großer Saal
Last Dance | And for the time being
ist eine Kollaboration des Performers, Movement Directors und Fashion
Designers Stéphane Peeps Moun und des Choreographen, Filmemachers und
Performers Ian Kaler. Die Idee für das Stück geht auf Peeps Wunsch zurück, an
einem Solo zu arbeiten, das seiner Mutter Martine gewidmet ist, die ihn zum
ersten Mal auf der Bühne sehen wird.
Last Dance | And for the time being entsteht entlang eines langjährigen Austauschs zwischen Peeps und Ian, in dem beide über Wachstum, künstlerische Praxen und Kontexte, Freund*Innenschaft und (chosen) Family als Kompliz*Innenschaft reflektieren. Für die Stückentwicklung werden Fragen und Zugänge aus diesem Prozess trans-disziplinär und multimedial mit einem Team von longterm collaborators geteilt und weiterentwickelt.
Das zweiteilige Stück untersucht Spuren der Autobiographie als choreografische Setzung. Last Dance entsteht entlang eines intimen Gesprächs auf Lemandais und Französisch zwischen Peeps und seiner Mutter Martine und entwirft ein audio-Narrativ aus Bildern, Erinnerungen und Songs, die zu einem elektronischen Soundtrack von Musikproduzent*In rRoxymore verwoben werden.
Peeps, der selbst Lemandais nicht aktiv spricht, aber dessen Grundlagen versteht, untersucht sein eigenes Verhältnis zur Sprache seiner Mutter als „a voice over of my mother tongue“. „Cameroon is an old German then French colony, so maybe something there develops as a reappropriation of words, spaces, the body/ies.” (Peeps)
And for the time being untersucht non-/verbal Storytelling und das Herstellen einer Bühnenfigur als character über Embodyment. Kaler, dessen Praxis sich mehr und mehr zwischen zeitgenössischem Tanz und narrativem Film bewegt, inszeniert die traumartige Begegnung mit einem Pferd als Szenenpartner und fiktivem Alter Ego (Cinematographie: Diara Sow, Videodesign: Dafne Narvaez Berlfein). Sein Solo untersucht Untertitel und entwickelt so eine parallele Erzählebene zum Bühnengeschehen.
Die Proben zum Stück werden von Accessibility Dramaturg*In Dorothée de Place begleitet. Räumlich eingebettet ist das Stück in einem Landschafts-Setting von Bühnenbildner*In und bildender Künstler*In Stephanie Rauch.
Konzept, Choreographie,
Performance Ian
Kaler und Stephane ‘Peeps’ Moun
Musik, Soundtrack rRoxymore / Hermione Frank
Setdesign Stephanie Rauch Lichtdesign Annegret Schalke
Videodesign, Schnitt Dafne Narvaez
Berlfein
Sounddesign, Tonaufnahmen Aude Langlois Kostüm
FAAM Studio und Ian Kaler
Technische Leitung
Annegret Schalke (Berlin) und Sebastian Bauer (Wien)
technischer Support Set
Ben Clark Beleuchtung Sebastian Bauer
(Wien)
Assistenz,
dramaturgische Beratung Marcio Kerber Canabarro Accessibility-Dramaturgie Dorothee de Place
Text
And for the time being
Gbenga Chesterman Voice Over
Last Dance
Martine Ngnebouck Cinematografie
Diara Sow Lichtdesign Filmaufnahmen
Esra Tanriverdi Technische Assistenz Filmaufnahmen Leyla Hoppe Colorgrading
Caio Amado Soares Pferdetraining
Janina Maria Frieml / Hof Cassiopeia
Pferd Joblesco Produktionsleitung
Sarah Stührenberg (Berlin) und das Schaufenster (Wien)
Produktion
Ian Kaler
finanziert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
gefördert von Stadt Wien | Kultur
und BMKÖS